
Guten Morgen zum UPDATE #481 von BASIC thinking. Heute wichtig: Die China-KI DeepSeek in der Analyse, Imageschaden für Tesla durch Elon Musk und das größte KI-Rechenzentrum der Welt soll so groß werden wie Manhattan.
GOOD NEWS ☀️
20 Mio. Euro für nachhaltige Technologien
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) hat einen Förderaufruf für nachhaltige Technologien gestartet. Ziel ist es, digitale Angebote “Made in Germany” zu unterstützen und die Kreislaufwirtschaft durch langlebigere Produkte und Dienstleistungen zu stärken. Die Fördersumme soll sich auf rund 20 Millionen Euro belaufen. bmwk.de
TECH 🤖
Hype um China-KI: Kann DeepSeek ChatGPT das Wasser reichen?
Gefühlt wie aus dem Nichts hat das chinesische Unternehmen DeepSeek eine ernstzunehmende Alternative zu ChatGPT aus dem Boden gestampft. Das KI-Modell soll nicht nur kostengünstiger und energieeffizienter sein als andere Sprachmodelle, sondern sie sogar in den Schatten stellen – zumindest teilweise. Dafür will das Unternehmen gerade einmal wenige Monate gebraucht haben. Spätestens nachdem DeepSeek dann auch noch ChatGPT in den App-Charts entthronte, herrschte an den Börsen komplette Panik. Die Aktien vieler renommierter Tech-Unternehmen brachen um bis zu zehn Prozent ein. Doch die Hysterie erscheint übertrieben. Denn DeepSeek stellt zwar die Geschäftsmodelle anderer Anbieter gehörig in Frage und wird die KI-Branche durcheinanderwirbeln. Doch einige Einschätzungen beruhen auf Missverständnissen. Das Geschäftsmodell von DeepSeek ist beispielsweise nicht profitabel und das Unternehmen verfolgt in puncto Datenverarbeitung mitunter grundsätzlich andere Ansätze. Leistungsmäßig kann die KI zwar durchaus mithalten, besser als die großen Sprachmodelle ist sie jedoch nicht. Der größte Kritikpunkt sind jedoch die Verbindungen zur chinesischen Regierung. Unsere Analyse.
HEADLINE BUZZ ⚡️
Das sind die wichtigsten News des Tages
Meta will das größte KI-Rechenzentrum der Welt bauen: Facebook-Mutterkonzern Meta plant derzeit den Bau des größten KI-Rechenzentrums der Welt. Es soll auf einer Fläche entstehen, die so groß ist wie Manhattan. Hintergrund: Meta ist nicht am KI-Projekt “Stargate” in den USA beteiligt und steht unter Druck. Um konkurrenzfähig zu bleiben, will das Unternehmen deshalb kurzerhand selbst 60 Milliarden US-Dollar in die Hand nehmen. handelsblatt.de
Doctolib will KI-Modelle mit Nutzerdaten trainieren: Doctolib, Buchungsportal für Arzttermine, will Nutzerdaten verwenden, um seine KI-Modelle zu trainieren. Das Unternehmen hat dafür zwar seine Richtlinien angepasst. Allerdings weckt das Vorgehen in puncto Datenschutz gewisse Zweifel. basicthinking.de
iOS 18.3: Apple veröffentlicht neues iPhone-Update: Apple hat mit iOS 18.3 ein neues Update für das iPhone veröffentlicht. Für Nutzer innerhalb der EU liefert es jedoch nur wenig Neues. In den USA aktiviert das Unternehmen derweil sein KI-Modell Apple Intelligence. Europa muss sich mit Behebung einiger Software-Schwachstellen begnügen. heise.de
Mythos Jobkiller: Wo KI genutzt wird, enstehen neue Jobs: Künstliche Intelligenz gilt in der Arbeitswelt häufig als Jobkiller. Denn viele Beschäftigte fürchten, durch innovative KI-Systeme ihren Job zu verlieren. Eine aktuelle Studie kommt jedoch zu anderen Erkenntnissen. Demnach würde KI primär sogar neue Stellen schaffen – vor allem auf Führungsebene. basicthinking.de
MONEY 💰
Imageverlust durch Elon Musk: Unternehmen distanzieren sich von Tesla
Immer mehr Unternehmen distanzieren sich derzeit von Tesla. Der Hintergrund: CEO Elon Musk trat zuletzt häufiger mit rechtspopulistschen Äußerungen in Erscheinung und drängt mehr und mehr in die Politik. Die Marke Tesla hat darunter zu leiden. Einige Kunden ziehen sich zurück, weil sie nicht mit Musks Einstellungen in Verbindung gebracht werden wollen. Andere fürchten, dass er seine Kernaufgaben als Unternehmer vernachlässigen könnte. Die konkreten wirtschaftlichen Folgen sind allerdings noch nicht absehbar. Hier gehts zum Artikel.
MEINUNG 💬
Frage der Woche
Hast du schon eine Solaranlage oder ein Balkonkraftwerk? Antworte uns einfach auf diese E-Mail, wir sind gespannt auf die Antworten der UPDATE-Community! Unter den bisherigen Antworten haben 75 Prozent angegeben, bereits auf Solarstrom zu setzen, 25 Prozent haben bisher keine Pläne dafür. Nächste Woche präsentieren wir die finalen Ergebnisse hier.

