Guten Morgen zum UPDATE #494 von BASIC thinking. Heute wichtig: US-Regierung gibt TikTok wieder zum Download frei, Musk-Angebot an OpenAI veröffentlicht und Tipps für ChatGPT, um bessere Antworten zu erhalten.

GOOD NEWS ☀️
Hamburg hat mehr Deutschlandtickets als Autos

In Hamburg nutzen aktuell mehr Menschen ein Deutschlandticket, als es zugelassene Autos gibt. Laut Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) ist das die Folge einer erfolgreichen Verkehrspolitik. Der sogenannte Stau-Index sei erheblich gesunken – auch die Umwelt dürfte profitieren. zdf.de

MONEY 💰
Musk-Angebot an OpenAI veröffentlicht – das sind die Details

Steve Jurvetson, CC BY 2.0 via Wikimedia Commons

Elon Musk hat gemeinsam mit einem Investoren-Konsortium ein Übernahmeangebot an OpenAI gemacht. Nun wurde das Dokument veröffentlicht. Die Offerte in Höhe von 97,4 Milliarden US-Dollar wurde demnach in bar angeboten. Heißt konkret: Musk und Co. wollen offenbar keine Kredite aufnehmen, wäre das Angebot angenommen worden. Bei der Übernahme von Twitter sah das noch anders aus. Außerdem ist die Offerte bis zum 10. Mai 2025 befristet. Diese Frist würde vorzeitig enden, wenn die Gespräche beidseitig beendet werden oder OpenAI das Angebot formell und schriftlich ablehnt, was nun geschehen ist. OpenAI-Chef Sam Altman hatte das Angebot von Musk und seinen Investoren zuvor bereits öffentlichkeitswirksam abgeschmettert. Eine formelle Ablehnung durch den OpenAI-Vorstand, der verpflichtet war das Angebot zu prüfen, ist nun ebenfalls erfolgt. Die weiteren Details.

HEADLINE BUZZ ⚡️
Die wichtigsten News des Tages

TikTok in den USA wieder in den App Stores verfügbar: Rund einen Monat lang war TikTok in den USA nicht in den App Stores erhältlich. Hintergrund ist ein Gesetz, das die App verbietet, da ein Verkauf des US-Geschäfts von TikTok vertan wurde. US-Präsident Donald Trump hat Mutterkonzern ByteDance jedoch kürzlich einen Aufschub gewährt – und nun offenbar auch wieder den Download der App erlaubt. spiegel.de

Scarlett Johansson fordert Regulierung von KI: Die Schauspielerin und Oscar-Preisträgerin Scarlett Johansson fordert ein Gesetz zur Regulierung von Künstlicher Intelligenz. Der Grund: In den sozialen Medien kursiert ein Fake-Video, das mithilfe von KI erstellt wurde. Es zeigt Johansson und andere jüdischstämmige Prominente, die gegen die antisemitischen Äußerungen des Rappers Kanye West protestieren. Die Schauspielerin spricht sich zwar entschieden gegen Antisemitismus aus, sieht in einer unregulierten KI aber eine noch größere Gefahr. faz.net

OpenAI-Vorstand lehnt Milliardenangebot von Elon Musk ab: Eine Investorengruppe um Elon Musk wollte KI-Entwickler OpenAI für 97,4 Milliarden US-Dollar übernehmen. Der Verwaltungsrat des Unternehmens um CEO Sam Altman hat das Angebot nun offiziell abgelehnt. manager-magazin.de

Bundeskartellamt rügt Apple wegen einseitigem Datenschutz: Apple-Nutzer haben seit 2021 die Möglichkeit, über die Funktion „App Tracking Transparency Framework“ für Apps das Werbetracking abzuschalten. Das Bundeskartellamt hat nun jedoch eine Rüge gegen das Unternehmen ausgesprochen, da das Blockieren nur Drittanbieter-Anwendungen betrifft und nicht die Apps von Apple. Datenschutz und Nutzer könnten am Ende die Leidtragenden sein. netzpolitik.org

Banken verkaufen Twitter-Kredite ohne Verlust: Nach der Twitter-Übernahmen von Elon Musk hätten Banken, die den Deal mitfinanziert haben, die gewährten Kredit nur mit großem Verlust weiterverkaufen können. Nun konnten die Kapitalgeber sie ohne nennenswerte Abschläge veräußern. Der Hintergrund: Nach dem Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump, scheint das Geschäft von Twitter (mittlerweile X) wieder zu brummen. heise.de

TECH 🤖
ChatGPT: 5 Tipps, um bessere Antworten zu erhalten

unsplash/ Sanket Mishra

KI-Tools können bei der Arbeit und im Alltag äußerst nützlich sein. Mit ChatGPT kannst du dir beispielsweise Bilder, Texte und Videos ganz nach deinen Wünschen generieren lassen. Der Chatbot funktioniert gleichzeitig wie eine Suchmaschine und beantwortet Fragen im Konversations-Modus. Die KI kann Dokumente zusammenfassen, Bilder bearbeiten und Texte übersetzen. Die Qualität der Ergebnisse hängt jedoch maßgeblich von deinen Eingaben, den sogenannten Prompts, ab. Wir haben fünf Tipps mit entsprechenden Beispielen für dich parat, um bessere Antworten von ChatGPT zu erhalten. Zum Artikel.

MEINUNG 💬
Die Frage der Woche

Die Auswertung der letzten Frage der Woche

Und hier die neue Frage der Woche: Nutzt du Künstliche Intelligenz für die Arbeit oder im Alltag? Und falls ja: Welche Tools? Antworte uns einfach auf diese E-Mail, wir sind gespannt auf die Antworten der UPDATE-Community! Nächste Woche präsentieren wir die Ergebnisse hier.

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